Kokosöl Creme

Die Kokospalme wächst in den tropischen und subtropischen Regionen dieser Welt. Der Mensch nutzt die Frucht der Kokospalme schon seit tausenden von Jahren. Gewonnen wird das für uns interessante Öl aus dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss, dem sogenannten Kopra. Aus diesem Kopra wird in speziellen Ölmühlen das wertvolle Kokosöl gewonnen. Es dient einerseits der Ernährung der Menschen und andererseits als pures Kosmetikum oder als Bestandteil von Kosmetika aller Art. Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure macht das Öl so interessant für die Herstellung von Kosmetik. Denn diese Säure dient als Basis zur Herstellung der verschiedensten Kosmetika, wie zum Beispiel von Seife, Rasierseife und Shampoo. Das Öl findet sich aber auch in Sonnencremes und Sonnenölen, sowie in speziellen After-Sun-Kosmetika. Natürlich wird es mitlerweile auch in Anti-Aging Produkten verwendet.

Eine Gesichtscreme mit Kokosöl kaufen

Creme mit Kokosöl

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Es sind ja eine ganze Reihe von Cremes mit Kokosöl auf dem Markt. Wer auf der Suche nach der Richtigen ist, sollte auf verschiedene Faktoren achten, die beim Kauf von Kokosöl Cremes wichtig sind.

  • So gibt es Cremes in Bio Qualität mit Biosiegel und auch als vegane Variante.
  • Es ist besser, wenn es kalt gepresst ist. Das macht es qualitativ hochwertiger und vörderliche Stoffe bleiben im Öl enthalten.
  • Selbstverständlich möchten Kunden auch wissen, woher das Kokosöl für ihre Creme denn eigentlich stammt und so achten sie auch auf das Herkunftsland.
  • Wichtig für die verschiedenen Hauttypen ist selbstverständlich auch die Konzentration an Kokosöl in Cremes. Für die Pflege der trockenen Haut eignet sich eher eine Creme mit einem höheren Anteil an Kokosöl, für die Pflege der Mischhaut greift man eher zu einer Creme mit einer niedrigen Konzentration.
  • Im Zweifelsfall hilft das Ausprobieren verschiedener Cremes mit Kokosöl, bis jeder die für seine Haut passende Variante gefunden hat.

Welche Wirkstoffe bietet Kokosöl der Haut?

Kokosöl ist schon ein ganz spezielles Öl, dessen besondere Eigenschaften wir uns auf vielfältige Art und Weise zunutzen machen können. So ist Kokosöl feuchtigkeitsbewahrend, weshalb es sich für die Herstellung von entsprechenden Cremes und anderen Kosmetika für die Haut eignet. Kokosöl hat aber auch von Natur aus eine leichte antimikrobielle Wirkung, die sich der Mensch ebenfalls zunutze macht. Der reizlindernde und kühlende Effekt des Kokosöls kommt uns zum Beispiel in speziellen After-Sun-Produkten sehr zugute. Wenn die Haut tagsüber lange der Sonne ausgesetzt war, sollte sie, nach der Verwendung eines Kokosöl enthaltenden Sonnenschutzes, auch abends mit Kokosöl gepflegt werden. Denn da beruhigt sich gereizte Haut schneller und trockene Stellen verschwinden ebenfalls zügiger.
Von der Zusammensetzung her enthält Kokosöl nicht nur die wertvolle Laurinsäure, sondern auch gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Dazu kommen noch Inhaltsstoffe wie Vitamin E, Mineralstoffe und auch Aminosäure. Diese Zusammensetzung macht das Kokosöl für die Haarpflege genauso wertvoll wie für die Hautpflege und man kann schon sagen, dass Kokosöl ein wahrer Allrounder unter den Ölen ist.

Reines Kokos Öl oder doch besser in Form einer Creme?

Immer wieder hören und lesen wir auch von der Verwendung des reinen Kokosöls für die Hautpflege. Wie bei allem, so hat auch dieses Ding seine zwei Seiten. Denn reines Kokosöl ist schon ganz schön fettend. Wer seinen Teint und sein Dekolleté mit reinem Kokosöl behandeln möchte, sollte dies möglichst nicht vor dem Schminken und dem Ausgehen tun. Denn Kokosöl lässt die Haut enorm glänzen und es bildet somit keine gute Grundlage für ein Make-up, bei dem das Glänzen einzelner Hautpartien ja unbedingt vermieden werden soll. Wenn eine Maske etc. mit reinem Kokosöl gemacht werden soll, dann ist das eher etwas für ruhige Abende, an denen kein Event ansteht.
Man kann es übrigens auch gut bei Mischhaut und unreiner Haut verwenden. Es ist nicht komdedogen und verstopft die Poren nicht zusätzlich.

Wo kann Kokosöl noch ein nützlicher Helfer sein?

Kokosöl ist ein wahres Allroundtalent. Denn wie alle guten Öle ist auch dieses zur Pflege der Haare und der Haut besonders gut. Der Grundstoff ist dabei die Laurinsäure, die sich hervorragend für die Herstellung von Seifen und Shampoos eignet.
Doch die braune Nuss kann noch mehr:

  • Kokosöl ist übrigens ein probates Hausmittel gegen Stechmücken, die seinen Geruch gar nicht mögen.
  • Viele Betroffene nutzen die besonderen Eigenschaften des Öls zum Beispiel zur Behandlung von Schwangerschaftsstreifen oder von Cellulite an Bauch, Beinen und Po.
  • Kokosöl wird traditionell auch zur Behandlung von kleinen Schnittwunden genutzt, allerdings ist bei Verletzungen der Arzt natürlich immer der erste Ansprechpartner.
  • Auch bei der innerlichen Anwendung sehr wertvoll für den Körper.
  • Viele Menschen mögen den Geschmack dieses Öls ganz besonders und sie verwenden es für die Zubereitung von Speisen aller Art. Kokosöl findet sich nicht nur in Speisefetten, sondern auch in vielen Eiscremes und anderen Süßspeisen.

Die Kokosöl Palette wird immer größer

Es ist schon toll, auf wie viele Pflegeprodukte mit Kokosöl wir mittlerweile zugreifen können. Denn die Hersteller von Kosmetika bieten es nicht nur als reines Kokosöl an, sondern es befindet sich in den verschiedensten Pflegeprodukten. So macht Kokosöl in Haarkuren, Shampoos und Pflegespülungen das Haar ganz besonders weich, geschmeidig und gut kämmbar. Gerade diejenigen, die ihre Haare öfter einmal färben, verwenden zu deren Pflege Produkte mit Kokosöl. Bei Spliss an den Haarspitzen kann auch eine Kurbehandlung mit reinem Kokosöl hilfreich sein. Dieses natürliche Öl macht die Nutzung von schädlichen und ungesunden Weichmachern in Pflegeprodukten für das Haar überflüssig. Wie bei allen neuen Inhaltsstoffen, die wir zur Hautpflege verwenden, probieren wir bei zu Reizungen und Rötungen neigender Haut die Verträglichkeit des Kokosöls erst einmal an einer kleinen, unauffälligen Stelle aus. Erst wenn keine auffälligen Hautreaktionen erfolgen, kann Kosmetika mit Kokosöl auch großflächig für die Pflege von Haut und Haar genutzt werden.

Gibt es vergleichbare Alternativen zum Kokosöl?

Selbstverständlich gibt es neben dem Kokosöl noch eine ganze Reihe von weiteren Ölen, die zur Pflege von Haut und Haar verwendet werden können. Sie haben allerdings nicht die gleiche Zusammensetzung. So haben die meisten von Ihnen mit Sicherheit schon einmal Kosmetikprodukte mit Jojobaöl oder Arganöl ausprobiert. Bei Jojoba handelt es sich um einen Strauch, der ursprünglich aus der Region, wo er in der Wüste und in der Halbwüste gedeiht. Dieses Öl eignet sich, genau wie Kokosöl, zur Pflege der Haare und der Haut. Weitere, beliebte Öle zur Haar- und Hautpflege sind zum Beispiel das Pfirsichkernöl oder auch das allgegenwärtige Olivenöl.
Geht es strikt um die Inhaltsstoffe von Kokosöl so hat nur das Babassuöl die fast gleiche Zusammensetzung wie Kokosöl und kommt diesem damit von allen Ölen inhaltlich am nächsten.