Welche Bienengiftsalbe ist gut?

Ist Bienengift ein Wundermittel oder doch nur Blendung?

Bienengift Creme

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Bienengift als Bestandteil von Kosmetika ist in aller Munde. Aber was verspricht dieses Gift der Bienen und was kann es wirklich? Wir sind dieser Frage auf den Grund gegangen und wir haben Interessantes über diesen ganz besonderen Stoff Bienengift erfahren.
Einig sind sich die Forscher nicht, was die Wirksamkeit und den Einsatz von Bienengift gegen Alterungsprozesse der Haut angeht. Während die einen Forscher fest davon überzeugt sind, dass Bienengift in Cremes Alterungsprozesse verzögert, sind andere Dermatologen der Meinung, dass Bienengift vor allen Dingen Allergien hervorrufen kann. Erfolgreich eingesetzt wird Bienengift übrigens in der Medizin, und zwar zum Beispiel bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, bei Ischiasbeschwerden oder bei Unterkühlungen. Ist Bienengift also ein Wundermittel oder doch nur Blendung? Die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte.

Wie wird Bienengift zur kosmetischen Verwendung gewonnen?

Für die kosmetische Verwendung wird Bienengift durch die Reizung von Bienen gewonnen, ihr Gift unabhängig von einem Stich abzugeben. Das heißt, dass die Bienen zu einem Stich gereizt werden, dieser aber nicht in menschliche oder tierische Haut geht, sondern das Gift auf Folien oder auf Glasplatten abgegeben wird. Die Bienen werden durch elektrische Impulse zur Abgabe des Giftes gebracht, aber Schäden entstehen bei den Bienen dadurch angeblich nicht. Auch ist die Reizung zur Abgabe des Bienengifts in keiner Weise schmerzhaft für das einzelne Insekt, allerdings reizt die elektrische Stimulation die Bienen doch sehr. Es gibt unterschiedliche Qualitäten von Bienengift und je nach Art der Gewinnung wird es für medizinische oder für kosmmetische Zwecke eingesetzt. Ein medizinischer Zweck wäre zum Beispiel auch die Desensibilisierung gegen genau dieses Bienengift für Imker.

Für wen ist eine Bienengiftcreme geeignet?

Zu Bienengiftcremes greifen in der Regel keine ganz jungen Menschen. Denn sie soll ja ganz besonders für die Bekämpfung erster Fältchen und Falten gedacht sein und unter Dreißig hat man wohl kaum mit Falten zu kämpfen. Aber für die Generation ab Dreißig wird die Creme mit Bienengift dann schon interessanter. Viele Verbraucher, die schon über längere Zeit hinweg Bienengiftcremes nutzen, möchten nicht mehr darauf verzichten. Denn es hilft der Haut dabei, die Mimik zu glätten und Falten nachhaltig aufzufüllen. Wer noch nie eine Bienengiftcreme ausprobiert hat, der sollte sie, wie immer bei neuen Wirkstoffen, an einer kleinen Stelle der Haut vorsichtig testen. Dies sollte idealerweise mehrmals hintereinander geschehen, um Allergien und Unverträglichkeiten vollständig auszuschließen. Wenn wir uns fragen, für wen Bienengift geeignet ist, dann müssen wir uns auch fragen, für wen es nicht geeignet ist. So sind Cremes mit Bienengift auf gar keinen Fall für Allergiker geeignet. Auch in Kinderhänden haben diese speziellen Cremes natürlich nichts verloren.

Was bewirkt Bienengift auf der Haut?

Viele Anwender schätzen auch ganz besonders die bleichende Wirkung von Bienencreme. Wer zu Altersflecken und Ähnlichem neigt, der kann dieses Flecken mit einer Bienengiftcreme ganz besonders gut behandeln. Übrigens leiden viele Menschen gar nicht einmal so sehr unter Altersflecken im Gesicht, sondern vor allen Dingen an den Händen. Das wird von Betroffenen als unschön und storend empfunden. Bei regelmäßiger Anwendung einer Creme mit Bienengift können die unschönen Flecken mit der Zeit verblassen. Wer sie verträgt, der wird die Bienengiftsalbe ab jetzt nicht mehr missen wollen, denn sie verleiht der Haut viel Spannkraft und macht sie sehr geschmeidig. Antifaltencreme ab 30 mit Bienengift kann also für viele Betroffene eine Alternative zu Hyaluroncreme oder zu Retinolcreme sein.
In der Medizin wird das Gift vor allen Dingen zur Schmerzlinderung eingesetzt, da es die Produktion körpereigener Schmerzmittel anregt. Es ist also nicht selbst ein Analgetikum, sondern das Bienengift ist sozusagen der Auslöser für die Schmerzmittelherstellung des Menschen.

Was gibt es noch für Gifte die kosmetisch verwendet werden?

Wer sich mit der Geschichte der Menschheit beschäftigt, der wird auch immer wieder auf die pflegende und die dekorative Kosmetik stoßen. Denn schon seit Tausenden von Jahren beschäftigen sich Frauen und Männer aus allen Gesellschaftsschichten mit der Verbesserung des eigenen Aussehens. Es gibt allerlei kosmetische Tipps und Tricks, die bis in die Antike zurückreichen. Neben der Verwendung von Bienengift für Cremes gegen das Altern gibt es noch weitere Gifte, die in der Kosmetikindustrie zur Herstellung von Cremes und anderen Pflegeprodukten verwendet werden. So tauchen auch immer wieder Schlangengifte und giftige, pflanzliche Säfte in Kosmetikprodukten auf. Fast allen wurde und wird eine verjüngende Wirkung nachgesagt und viele dieser Stoffe wurden vor langer Zeit für die Herstellung von Anti Aging Produkten genutzt. Fast alle Naturvölker verwendeten in ihren Kosmetikartikeln Stoffe, die wir als hochgiftig kennen. Die Scheu vor Giften ist in unserem Kulturkreis sehr hoch und für manche von uns klingt das Wort Gift sehr dramatisch. Das beste Beispiel eines Giftes in der Kosmetik ist das Botulinumtoxin oder kurz Botox. Dieses Gift ist in aller Munde und es ist mit der Zeit salonfähig geworden. Genau das wird wohl in Zukunft auch mit dem Bienengift geschehen, denn es wird in immer mehr Kosmetikprodukten verarbeitet werden.

Ist beim Kauf einer Bienengiftcreme Vorsicht geboten?

Wie bereits erwähnt, kann eine Unverträglichkeit oder sogar eine regelrechte Allergie gegen Bienengift bedenkliche Ausmaße annehmen. Daher sollte wirklich jeder, der ein Produkt mit Bienengift ausprobiert, dies beim ersten Mal höchst vorsichtig tun. Andererseits muss man allerdings auch sagen, dass die moderne Kosmetikindustrie inzwischen hochentwickelte Cremes mit Bienengift herstellt. Dieses Bienengift ist vor dem Zusetzen in der Creme einer speziellen Reinigung unterzogen worden. Allerdings schützt diese Reinigung nicht vor einer möglichen Allergie oder einer Unverträglichkeit. Daher ist selbstverständlich Vorsicht geboten, aber diese sollte eigentlich bei allen als allergen bekannten Stoffen gelten. Die Herkunft der Creme und der Prozess der Gewinnung des Bienengifts sind von entscheidender Bedeutung. Daher kauft man Bienengiftcreme niemals aus dubiosen Quellen und schon gar nicht von unbekannten Onlinehändlern aus dem Ausland. Denn einerseits geht es dabei um die Qualität des Produkts selbst und andererseits darum, bei einer möglichen Reklamation keine Aussicht auf Erfolg zu haben. Wir können heute auf eine sehr breite Produktpalette von Kosmetika mit Bienengift zurückgreifen. Einerseits ist es die immer wieder zitierte Creme mit Bienengift, die uns helfen soll, Falten zu bekämpfen oder sie gleich im Vorfeld zu vermeiden. Andererseits sind es spezielle Produkte wie Serum mit Bienengift oder auch Augenpflege mit Bienengift, denen unsere Aufmerksamkeit gehört. Denn gerade die empfindliche Augenpartie neigt leider zur Faltenbildung und mit einer speziellen Augenpflege mit Bienengift lässt sich die Faltenbildung eventuell mildern. Ein Serum mit Bienengift ist eine hochwirksame Essenz von Bienengift und anderen Stoffen, die helfen soll, der Faltenbildung vorzubeugen.