Es gibt eine ganze Reihe von Salben und Cremes, die uns auf dem Markt angeboten werden. Sie enthalten die unterschiedlichsten Wirkstoffe, die sich positiv auf das Hautbild auswirken können. In diesem Zusammenhang hören und lesen wir immer öfter von Retinol. Hinter diesem lateinischen Ausdruck verbirgt sich nichts anderes als das Vitamin A. Eine Retinol Creme, kann dem Teint richtig gut tun. Immer mehr Frauen, aber auch Männer nutzen retinolhaltige Cremes, um eine Verbesserung ihres Hautbildes anzustreben. Denn Vitamin A soll bei der Verzögerung der Hautalterung helfen und zu einem klaren, reinen Teint führen.

Die Wirkung von Retinol Cremes

Der Alterungsprozess der Haut ist ein natürlicher Vorgang, der letztlich nicht ganz aufzuhalten ist. Aber es macht schon einen Unterschied, ob wir die Haut adäquat pflegen oder nicht. Neben kluger Ernährung und Flüssigkeitszufuhr und dem Verzicht auf Genussgifte aller Art kann auch eine Retinol Creme dazu beitragen frischer, gesünder und jünger auszusehen.

Anti-Aging und Akne

Retinol soll die Hautstruktur verbessern, Fältchen und Falten mildern und sogar gegen unterschiedlichste Hautunreinheiten helfen. Eine Creme mit Retinol kann sicherlich keine kosmetischen Wunder bewirken. Aber auf die konsequente Anwendung von Vitamin A Salbe vertrauen immer mehr Menschen, die mit ihrem Teint unzufrieden sind.

Gerade kosmetisch-chirurgische Eingriffe wie Lifting oder das Unterspritzen von Falten mit Botox sind nun wirklich nicht jedermanns Sache. Wer seinem Aussehen auf natürliche und schonende Art und Weise auf die Sprünge helfen möchte, sollte es vielleicht wirklich einmal mit einer retinolhaltigen Creme versuchen. Zellteilung und Kollagenproduktion hängen übrigens direkt mit der ausreichenden Versorgung mit Vitamin A zusammen. Wer zu Allergien und Hautirritationen neigt, sollte anfangs allerdings eine besonders niedrig dosierte Vitamin A Creme ausprobieren. Denn Retinol kann bei einer entsprechenden Empfindlichkeit zu Problemen mit der Haut führen. Während Retinol Creme bisher hauptsächlich nachts angewandt werden sollte, gibt es jetzt auch immer mehr Tagescremes.

Was sagen Studien zur Wirkung von Vitamin A?

Es gibt unglaublich viele Studien zum Thema Retinol. Sie kamen fast alle zu gleichen oder zumindest ähnlichen Ergebnissen und sie sehen die Anwendung von Retinol grundsätzlich positiv. Die Konzentration des Wirkstoffs ist ein wichtiger Faktor, denn eine zu hohe kann der Haut schaden. Insgesamt gesehen sind eigentlich alle Forscher zum Ergebnis gekommen, dass Vitamin A Cremes in der richtigen Dosierung helfen, die Hautalterung zu verzögern.

Daneben sollen Aknepatienten genauso davon profitieren wie Menschen, die unter Hautunreinheiten und Altersflecken leiden. Sichtbare Ergebnisse sind laut Studien bereits nach einer mehrwöchigen Anwendung zu erwarten. Die Pflege der Haut mit Retinol Gesichtscreme sollte dann allerdings auch konsequent fortgesetzt werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Übrigens sind zum Beispiel in den USA höhere Konzentrationen des Wirkstoffs Retinol zugelassen als bei uns im Land. Dermatologen sind sich aber insgesamt doch über die segensreiche Wirkung von Retinol einig und sie betonen auch seine Eigenschaft als Antioxidans gegen freie Radikale.

Retinol in Cremes

Den meisten von uns ist der Ausdruck Retinol bereits bekannt, denn es ist in zahlreichen Cremes und Salben enthalten. Ob es sich beim Schlagwort Retinol wieder einmal nur um einen modischen Trend handelt oder ob Vitamin A Hautprodukte eine dauerhafte Lösung sind? Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand, denn Retinol Produkte in der richtigen Konzentration scheinen tatsächlich so wirksam zu sein, dass sie zum kosmetischen Dauerbrenner werden. Erwartungsgemäß sind mittlerweile eine ganze Reihe von retinolhaltigen Cremes auf dem Markt.

Das für die Kosmetikindustrie verwendete Retinol stammt zum größten Teil aus synthetischer Herstellung, aber es kann auch aus tierischer Leber oder bestimmten Gemüsen gewonnen werden. So erklären sich auch die zusätzlichen Bezeichnungen wie Bio, Vegan oder Naturkosmetik auf den verschiedenen Retinol Cremes.

Wie wir bereits angesprochen haben, ist die Höhe der Konzentration an Retinol in Salben und Cremes ein sehr wichtiger Faktor. Nicht ohne Grund gibt es in Deutschland eine Beschränkung bezüglich des in einer Creme enthaltenen Retinols. Denn so segensreich die Wirkung von Retinol in Bezug auf die Zellerneuerung und das Hautbild auch sein mag, in zu hoher Konzentration kann es eben schaden. Dann können erhebliche Hautirritationen wie Rötungen und Entzündungen auftreten.

Damit wäre dann das genaue Gegenteil von dem erreicht, was der eigentliche Sinn der Anwendung bewirken sollte. Wer sich sehr unsicher ist, ob er eine Vitamin A Creme oder eine Vitamin A Salbe verträgt: Das vorsichtige Probieren geht, wie so oft im Leben, auch hier über das Studieren. Es empfiehlt sich in diesen Fällen, eine Retinol Gesichtscreme mit niedriger Konzentration auszuprobieren. Diese wird in kleinster Menge auf eine einzige Stelle auf die Haut aufgetragen. Die Prozedur wird an ein paar aufeinanderfolgenden Tagen wiederholt. Treten in dieser Zeit keine Hautirritationen oder gar allergische Reaktionen auf, so kann die Creme künftig wohl wichtiger Teil der individuellen Gesichtspflege werden.

Vitamin A Säure Cremes

Neben den hier besprochenen Vitamin A Cremes und Salben werden auf dem Markt auch sogenannte Vitamin A Säure Cremes angeboten. Diese speziellen Cremes sind bei uns in Deutschland grundsätzlich verschreibungspflichtig. Das hat auch sehr gute Gründe, denn Vitamin A Säure ist darin viel konzentrierter enthalten als in Retinol Creme. Bei der Anwendung von Retinolsäure ist die Gefahr von Hautrötungen, Ausschlägen oder gar schweren, allergischen Reaktionen ungleich höher als bei der rezeptfrei erhältlichen, kosmetischen Vitamin A Creme.

Hautärzte verschreiben sie auch nur unter strenger Indikationsstellung und für die herkömmliche Pflege der Haut eignet sie sich überhaupt nicht. Von entsprechenden Angeboten aus dem Ausland, Vitamin A Säure Cremes rezeptfrei zu beziehen sollte der kluge Verbraucher daher auch lieber die Finger lassen. Schönheit um jeden Preis muss nicht sein und sehr oft schlägt bei solchen Experimenten der erwünschte Effekt ins genaue Gegenteil um. Eine handelsübliche Vitamin A Creme erfüllt, bei Beachtung der Hinweise des jeweiligen Herstellers, ihren Zweck völlig.

Eine Retinol Gesichtscreme kaufen

Zu dem bereits angesprochenen Unterschied zwischen Retinolcreme und Vitamin A Säure Creme gibt es noch weitere Punkte zu beachten. So sollte auf jeden Fall mit einer niedrigen Retinolkonzentration begonnen werden, die mit der Zeit gesteigert werden könnte. In Deutschland vertriebene Kosmetika dürfen nicht mehr als 0,3 Prozent Retinol enthalten.

Ein weiterer Aspekt beim Kauf einer Hautcreme mit Vitamin A sind die übrigen Inhaltsstoffe. Beliebt sind dabei zum Beispiel Hyaluronsäure, Extrakte aus grünem Tee oder auch Jojoba-Öl. Übrigens können Vitamin A Pflegemittel nicht nur im Gesicht und im Bereich Dekolleté angewandt werden. Immer mehr Frauen nutzen sie auch für die Problemzonen Bauch, Beine und Po. Übrigens sollen schwangere Frauen auf retinolhaltige Cremes verzichten. Auch für Kinder und Jugendliche sind Anti-Aging-Produkte wie Vitamin A Cremes weder geeignet, noch überhaupt notwendig. Ansonsten freuen sich nicht nur die Damen, sondern auch immer mehr Männer über eine zeitgemäße Hautpflege mit Retinol.

Weitere beliebte Hautpflegeprodukte mit Vitamin A

Hautpflegeprodukte, die Retinol enthalten, sind bei uns ganz entschieden auf dem Vormarsch. Immer mehr Kundinnen und Kunden sind von der Wirksamkeit von Vitamin A auf die Haut überzeugt. Cremes und Salben mit Vitamin A sind nicht die einzigen Arten von Kosmetika, die gerne gekauft und natürlich auch benutzt werden. Denn es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Produkte, die Retinol enthalten.

Da wären zum Beispiel die Retinol Serum Kosmetika zu nennen, die sehr wirksam gegen Fältchen und Falten sein sollen. In diesen speziellen Produkten sind neben Vitamin A auch noch andere Inhaltsstoffe enthalten. Bei diesen handelt es sich beispielsweise um Vitamin B3, Vitamin C oder auch Vitamin E.

Es gibt inzwischen Retinol Hautpflege zu kaufen, die auch tagsüber angewandt werden kann. Denn Vitamin A ist lichtempfindlich und lässt die Haut etwas glänzen. Retinol Öl erfreut sich ebenfalls wachsender Beliebtheit, genau wie spezielle Booster mit Vitamin A. Wer mag, kann auch zu einem speziellen Retinol Peeling greifen. Es soll gleich mehrere Effekte haben, denn neben dem Entfernen abgestorbener Hautzellen soll es auch Pigment- und Altersflecken mildern. Wie bei allen anderen Kosmetika mit Vitamin A könnte auch ein Retinol Peeling die Kollagenprduktion der Haut ankurbeln.

Retinol Bodylotion ist mittlerweile ebenfalls erhältlich, damit der Wirkstoff Vitamin A der gesamten Haut zugute kommt. Hautpflegeprodukte mit Retinol erfreuen sich also in verschiedenster Form einer immer größeren Beliebtheit. Ob nun als Vitamin A Creme, als Retinol Serum, als Retinol Öl oder als Vitamin A Bodylotion verwendet, diesem Stoff wird von Experten auch in geringster Konzentration eine sehr hohe Wirksamkeit zugeschrieben. Es gibt Pflegeprodukte, die lediglich 0,01 Prozent Retinol enthalten und die dennoch sehr beliebt sind. Auch muss es nicht zwingend ein Produkt sein, das die gesamte, erlaubte Konzentration von 0,3 Prozent Retinol enthält.

Ähnliche beliebte Wirkstoffe in Gesichtscremes

Nach Vitamin A und somit Retinol kommt gleich an zweiter Stelle der Beliebtheitsskala die Hyaluronsäure. Sie ist ebenfalls ein körpereigener Stoff und findet sich in vielen kosmetischen Produkten. Gerade im Bereich Anti-Aging sind Vitamin A und Hyaluronsäure ein sehr beliebtes Duo. Hyaluronsäure ist ein lebenswichtiger Stoff, der unter anderem für die Zellteilung unabdinglich ist. An dritter Stelle wäre dann gleich das Protein Kollagen zu nennen, das sich nicht nur in der Haut, sondern auch in vielen Cremes befindet.

Nicht zu vergessen sind auch die Säuren Omega-3 und Omega-6. Manche Cremes enthalten auch Traubenkernöl oder Extrakte aus der exotischen Camu Camu Frucht. Nicht zu vergessen seien auch Aloe Vera, das Eiskraut oder Reis-Extrakte. Der Ackerschachtelhalm wird ebenfalls für Anti Aging Cremes genutzt, genau wie der Efeu, die Avocado oder die Ringelblume. Die Liste ließe sich wohl noch unendlich fortsetzen, denn es gibt eine ganze Reihe einheimischer und exotischer Pflanzen, deren Wirkung auf die Hautalterung noch nicht abschließend erforscht ist. Doch nicht nur Pflanzen und Mineralien, die sich an der Erdoberfläche befinden, werden für Cremes und andere Hautpflegeprodukte genutzt. Auch die Ozeane dieser Welt bergen da noch so einige Geheimnisse. Es ist schön, dass Mutter Natur eine solche Fülle von Wirkstoffen bereithält, die uns dabei helfen können, jünger zu erscheinen, als wir es in Wirklichkeit sind.

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