Creme mit Arganöl – Wie erkenne ich wie viel drin steckt?

Woher kommt das kostbare Arganöl?

Der uralte Arganbaum wächst seit vielen Millionen Jahren ausschließlich in einer bestimmten Region in Marokko und Algerien. Das in seinen Samen enthaltene Öl sichert den Lebensunterhalt vieler Einheimischer und mittlerweile schätzen es unzählige Menschen in aller Welt. Es handelt sich um einen Baum, für den sich Forscher, Mediziner und Hersteller von Kosmetika gleichermaßen interessieren. Denn der Samen des Arganbaumes enthält ein ganz besonderes Öl, eben das Arganöl, das in aller Munde ist. In Nordafrika dient das Öl des Arganbaums nicht nur als Inhaltsstoff für kosmetische Produkte für Haut und Haar, sondern auch als Nahrungsmittel. Die UNESCO hat das Anbau- und Verbreitungsgebiet des Arganbaums 1998 geschützt und dieser Anbau kommt vielen Menschen in der Region zugute. Dieses afrikanische Öl gehört wegen seiner aufwändigen Gewinnung mit zu den teuersten der Welt und es findet sich in vielen kosmetischen Produkten wie z. B. in Gesichtscreme mit Arganöl.
Wie Arganöl deiner Haut helfen kann und welche Kosmetik Produkte gut sind, erfährst du in diesem Text.

Welchen Effekt hat Arganöl als Wirkstoff in einer Creme?

Die Wirkung des Arganöls beruht auf seiner ganz besonderen Zusammensetzung. Der natürliche Vitamin-E-Gehalt ist ein Aspekt, der das Arganöl so besonders kostbar und wertvoll für uns macht. Denn Vitamin E tut Haut und Haaren gleichermaßen gut und so findet sich das Öl des Arganbaums in immer mehr kosmetischen Produkten dieser Bereiche. Arganölhaltige Creme beruhigt den Teint nicht nur, sondern sie macht ihn auch glatt und geschmeidig. Arganöl findet man aber nicht nur in Gesichtscremes, sondern auch in Salben und Pasten zur Behandlung von bestimmten Irritationen und Erkrankungen der Haut.
Bei uns profitiert ein jeder Hauttyp von der Verwendung einer Gesichtscreme mit Arganöl, denn sie wirkt sich sehr regenerierend auf den müden, zu Fältchenbildung neigenden Teint aus. So eignet sich eine Arganöl Creme zum Beispiel perfekt, um Müdigkeit aus dem Gesicht zu vertreiben. Ob als Nachtcreme oder als Tagescreme, eine Gesichtscreme mit Arganöl tut der Haut immer gut. Selbstverständlich gilt auch beim Arganöl das, was für alle anderen Lebensmittel und kosmetischen Stoffe auch gilt: Die Verträglichkeit sollte bei empfindlich reagierenden Personen auf einer kleinen Hautstelle ausprobiert werden. Doch Cremes mit Arganöl gelten im Allgemeinen nicht nur als sehr gut verträglich, sondern sie haben schon vielen Menschen mit diversen Hautirritationen geholfen.

Was ist wichtig bei der Herstellung des Arganöls?

Arganöl hat nicht nur Tradition in Nordafrika, nun ist es auch in den westlichen Industrieländern ganz klar auf dem Vormarsch. Dazu muss es aber erst einmal gewonnen werden und das geschieht entweder manuell, maschinell oder mit Hilfe chemischer Prozesse. Der Marokkaner verwendet für kosmetische Produkte vorzugsweise das kaltgepresste Öl der ungerösteten Argansamen. Genau dieses möchten auch immer mehr westeuropäische Kunden in ihren kosmetischen Produkten für Haut und Haar nicht mehr missen. Die schonende Gewinnung mittels Kaltpressung ist von entscheidender Bedeutung für die Qualität des Öls, was uns ja vom Olivenöl her bekannt ist. Marokkaner nutzen das Arganöl aber nicht nur für heimische Arzneien und Kosmetika, sondern sie kochen und würzen ihre Speisen damit. Der regelmäßige Verzehr von mit Arganöl zubereiteten Speisen soll zum Beispiel einen zu hohen Cholesteringehalt beim Menschen senken. Arganöl ist allgegenwärtig und es bleibt spannend, was wir alles noch über dieses interessante Öl eines Baums aus der Urzeit erfahren werden.

Eine Creme mit Arganöl kaufen – Was sollte beachtet werden?

Wer sich eine Gesichtscreme mit Arganöl kaufen möchte, der sollte auf die Feinheiten achten und sich an den Kennzeichnungen der Produkte orientieren. So gibt es arganölhaltige Creme für das Gesicht in Bio-Qualität, als vegane Variante oder es wird auch als „natürlich gewonnen“ bezeichnet. Die anspruchsvollen Kunden achten bei Arganöl auch auf die Konzentration des enthaltenen Öls. Ist wenig Arganöl in einer Gesichtscreme enthalten oder viel? Steht das Arganöl auf der Ingredientsliste weit hinten oder weit vorne?
Je weiter vorne es steht, desto mehr Öl ist im Produkt enthalten. Eine Arganöl Creme sorgt dafür, dass die Haut wieder geschmeidiger und glatter wird. Eine Faustformel könnte lauten: Je trockener und rissiger die Haut, desto höher sollte der Anteil des enthaltenen Arganöls sein. In Marokko ist dieses vielfältig einsetzbare Öl aber mehr als ein medizinischer und kosmetischer Hilfsstoff. Es ist ein Allrounder und um den Arganbaum selbst ranken sich Mythen und Legenden.

Wo kann Arganöl noch nützlich sein?

Immer wieder zu empfehlen sind Haarshampoos, die wertvolles Arganöl enthalten. Das Öl macht die Haare nicht nur seidig weich, sondern auch leicht kämmbar. Die Spitzen werden auf natürliche Art und Weise repariert, so dass Arganöl-Shampoo einen idealen Schutz vor Spliss darstellt. Auch wer es mit dem Blondieren und Färben übertrieben hat, kann auf die Kraft des Öls zählen. Ob im Shampoo selbst, in der Spülung, als Haaröl oder als Haarkur: Arganöl ist immer hilfreich, wenn es um gesundes, gepflegtes Haar geht.

Die Küche ist ein weiteres Einsatzfeld dieses tollen Öls und in den Maghrebstaaten Marokko, Algerien und Tunesien kommt es zum vielfältigen Einsatz. Mit Arganölpaste bestrichenes Brot wird genauso gerne gegessen, wie das Öl als Würze oder als Geschmacksträger zum Einsatz kommt. Es wird in der marokkanischen Küche auch bei der Zubereitung von Speisen wie Couscous und als Salatöl eingesetzt.

Ist Arganöl gut für unsere Gesundheit?

Die Palette der Arganöl enthaltenden Produkte ist sehr groß.
Wir bekommen es einerseits in seiner reinen Form oder als Serum auf dem Markt angeboten. Es ist ein beliebter Inhaltsstoff für Booster, aber wir finden es auch in Peelings oder in Körperlotionen. Der Allrounder Arganöl kommt, wie bereits beschrieben, auch in Shampoos, Spülungen und Haarkuren vor. Die Ergebnisse aktueller und künftiger Studien auf wissenschaftlicher Basis werden zeigen, was Arganöl noch so alles kann. Denn es gibt erste Anzeichen, dass Arganöl sich nicht nur eignet, um Haut und Haar zu pflegen, sondern sein Verzehr soll sich ebenfalls positiv auf unseren Körper auswirken können. Arganöl befindet sich also unter der wissenschaftlichen Lupe und wir können nur gespannt sein, welche Ergebnisse diese Studien künftig erbringen werden. Der große und vielfältige Nutzen des Arganöls in der Pflege, der Kosmetik und der Ernährung ist auf jeden Fall bereits erwiesen.

Gibt es Alternativen zum Arganöl?

Selbstverständlich gibt es Alternativen zum Arganöl, aber das muss jeder für sich selbst ausprobieren. Diese Alternativen wären zum Beispiel das Kokosöl, das Jojobaöl oder auch das Sanddornöl. Doch es scheint tatsächlich so zu sein, dass viele Kunden das Arganöl ähnlichen Ölen vorziehen, wenn sie es erst einmal ausprobiert haben. Manche kosmetische Produkte enthalten auch mehrere dieser Öle und es gilt zu testen, was der eigenen Haut wohltut. Die Natur hat uns mit vielen Geschenken überhäuft, die unsere Vitalität rundum unterstützen. Das Arganöl ist schon seiner Vielfältigkeit wegen ein ganz besonderes Öl, das sich letztlich doch mit keinem anderen vergleichen lässt.